1. Über uns
  2. Medien
  3. Medienmitteilungen
  4. 11.03.2025

ZKB und UBS haben erstmals Instruktionen zur Zeichnung und Rücknahme von Fondsanteilen über eine Blockchain ausgetauscht

Medienmitteilung vom 11. März 2025

Die Zürcher Kantonalbank hat gemeinsam mit UBS erstmals über eine Blockchain Instruktionen zur Zeichnung beziehungsweise Rücknahme von Fondsanteilen für Kundinnen und Kunden der Zürcher Kantonalbank ausgetauscht. Dabei hat die Zürcher Kantonalbank Aufträge für die Zeichnung von UBS-Fondsanteilen über die Blockchain-Lösung von FundsDLT, einer Tochtergesellschaft der Deutschen Börse AG, an UBS übermittelt. UBS hat anschliessend die Informationen über den Transaktionsfortschritt und -erfolg über die Blockchain der Zürcher Kantonalbank zugestellt.

«Die Nutzung der Blockchain soll unserer Kundschaft zukünftig eine noch effizientere Abwicklung ermöglichen», sagt Peter Hubli, Leiter Digital Asset Solutions bei der Zürcher Kantonalbank. Hubli betont: «Die Blockchain-Technologie kann in Zukunft einen Mehrwert bieten. Diese Transaktionen belegen unsere Kompetenz in diesem Bereich und stellen einen nächsten Meilenstein in der Nutzung zukunftsweisender Technologien dar, welche die Zürcher Kantonalbank mit der Beteiligung an unterschiedlichen Initiativen weiter stärkt.»

Die Blockchain-Technologie ermöglicht Finanzinstituten, ihre Prozesse effizienter zu gestalten. Anders als in der Wertpapierabwicklung, bei der in den letzten Jahren markante Effizienzgewinne realisiert wurden, besteht im Bereich der Fonds noch weiteres Potenzial dafür. Entsprechend wichtig sind die Erkenntnisse dieses Pilotprojekts. Dank dem Einsatz der Distributed-Ledger-Technologie (DLT) wird die sofortige Datenverfügbarkeit in Echtzeit über den aktuellen Status von Aufträgen im Fondskontext sichergestellt. Auf diese Weise wird eine höhere Transparenz über Fondsaufträge gefördert.

«Distributed-Ledger-Technologien sind nicht zuletzt im Fondsgeschäft ein zentrales Innovationsfeld», sagt Diana-Cezara Toader, Leiterin Digital Assets bei UBS Asset Management. «Die Pilot-Transaktion hat gezeigt, dass die involvierten Finanzintermediäre im Fondsbereich über eine Blockchain-Technologie neuartig miteinander kommunizieren können, wodurch die operative Effizienz erhöht werden kann. Indem wir solche Lösungen im realen Betrieb testen, stärken wir unsere Expertise und tragen zur Entwicklung marktfähiger Einsatzgebiete bei. Die partnerschaftliche Zusammenarbeit am Schweizer Finanzplatz ist für diesen Entwicklungsschritt essenziell.»

Der Schweizer Finanzplatz nimmt bei der technologischen Weiterentwicklung eine Vorreiterrolle ein; und die Anwendungsmöglichkeiten der Blockchain-Technologie werden in der Finanzbranche immer relevanter. Die jüngsten Transaktionen sind eine von mehreren Initiativen, mit denen die Zürcher Kantonalbank die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten der DLT-Technologie ergründet, um sie für Kunden nutzbar zu machen. Unter anderem hat die Bank im Rahmen des Projekts Helvetia III der Schweizerischen Nationalbank mehrere Emittenten bei der Ausgabe von digitalen Anleihen unterstützt. Insbesondere bietet die Zürcher Kantonalbank seit September 2024 ihren Kundinnen und Kunden sowie Drittbanken auch den Handel und die sichere Verwahrung von ausgewählten Kryptowährungen an.